Wir sind in Longyearbyen. Das ist die Hauptstadt von Svalbard, das wir in Deutschland Spitzbergen nennen. Sie hat um die 2.500 Einwohner, weitere knapp 500 Menschen leben sehr verstreut auf dem Archipel. Hier wird kein Mensch geboren, denn es gibt keinerlei Geburtshilfen. Daher gibt es einen Helikopter, der jederzeit bereitsteht eine niederkommende Mutter direkt nach„Wem das Flugzeug fliegt“ weiterlesen
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24.00 – 0.00
Unser Nächte sind kurz. Wir sind über dem Polarkreis und die Sonne will nicht mehr untergehen. Wir verlieren jegliches Zeitgefühl. Wir schauen nun öfter auf die Uhr und entscheiden nach der Uhrzeit zu essen oder schlafen zu gehen. Das Wetter ist zum Eierlegen. Es regnet praktisch jeden Tag seit wir in Schottland abgelegt haben. Unsere„24.00 – 0.00“ weiterlesen
Kanalarbeiten
Ende April sind wir nach Schottland zurückgekehrt um so bald als möglich die Saphir wieder ins Wasser zu lassen. Wenn ein Schiff in der Halle überwintert, so wie die Saphir, muss das Rigg wieder aufgestellt werden, die Segel wieder hoch und alles so erledigt werden, dass wir sicher die Nordreise angehen können. Die Saphir hat„Kanalarbeiten“ weiterlesen
Das Ende einer großen Reise
Die Passage von Vagur auf der südlichsten Faröer Insel bis nach Stornoway im Norden der schottischen Hebriden hatte es nochmals in sich. Wir konnten tatsächlich nicht auf das beste Wetterfenster warten – falls so eines in dieser Jahreszeit überhaupt nochmals kommen würde. Wir starten morgens gegen 8 Uhr in dichtem Nebel, immerhin waren wir froh,„Das Ende einer großen Reise“ weiterlesen
Geduld
Die Saphir schiebt, solange ich das schreibe, um 6-8° Lage, außerdem rüttelt das ganze Schiff etwas unruhig im Wasser. Wer jetzt denkt wir sitzen im Cockpit und segeln auf hoher See Richtung Schottland, denkt falsch. Tatsächlich liegen wir sicher im Fischerhafen von Vagur, das ist der südlichste Hafen auf der südlichsten Insel der Faröer. Der„Geduld“ weiterlesen
Ra(s)tlos in Westmänner
Eigentlich wollte ich in diesem Blog von der heimtückischen Schönheit der Eisberge und ihren kleineren Kollegen, den Crawlern und Bergy-Bits, schreiben – von ihrer imposanten Größe, von ihrer Penetranz im Vorwärtskommen, von ihrer Rücksichtslosigkeit wenn sich etwas in ihre Bahn stellt, von ihrer Bockigkeit wenn man einen 100 Tonnenklotz versucht mit 2×3 PS zu versetzen,„Ra(s)tlos in Westmänner“ weiterlesen
Gaskrise auf der Saphir, 50, 1937
Von der verlassenen Wetterstation auf der Ostseite Grönlands sind wir weiter die Küste entlang nach Norden gesegelt. Draußen vor der Küste ist immer dichter Nebel, aber sowie man ins Fjord kommt lichtet er sich (meist). Es ist ein bisschen schade, denn das Panorama ist gigantisch. Aus jedem Tal kommen die Gletscher bis zum Ozean. Daher„Gaskrise auf der Saphir, 50, 1937“ weiterlesen
Leben mit Eis
Montag, 1. August 2022 Wir sind vor 3 Tagen am Ostende des Prince Christian Sound angekommen. Auf seiner Westseite sind die Berge sehr hoch und steil in den Sund abfallend, nach Osten hin wird es eher „hügelig“. Immer wenn von der Seite ein Gletscher in den Sund kalbt gibt es eine längere Strecke mit großen„Leben mit Eis“ weiterlesen
Flip-flops oder Daunenjacke
Seit unserer Ankunft in Grönland haben wir einen Teil der Südwestecke erkundet. Überraschend für uns, weil gänzlich unerwartet ist das schöne Sommerwetter. Wir hatten bisher fast immer Sonnenschein bei langen Tagen. Aber, wenn ein Wind geht, und das ist häufig der Fall, dann ist die Daunenjacke angesagt. Oder man sucht sich eine windgeschützte Ecke und„Flip-flops oder Daunenjacke“ weiterlesen
Ikerasatsiaup Nuna
Montag 4. Juli 2022 Bang Havn. Wir hatten großen Respekt vor der Passage von Südost-Labrador nach Südwest-Grönland. Wir schätzten 600 Nautische Meilen (knapp 1100 km) bzw. 100 Stunden. Die Entscheidung wann ein guter Zeitpunkt zum Sprung ist beschäftigte nicht nur uns, sondern die ganze Gruppe der 7 Segelschiffe die mehr oder weniger den gleichen Absprung-„Ikerasatsiaup Nuna“ weiterlesen