Nach Martinique: Squalls, Wind and Waves

Gestern haben wir RodneyBay/St. Lucia verlassen und sind nach Le Marin/Martinique gesegelt. Die Wettervorhersage sagte kräftigen Wind bei mäßigerWelle, beides aus querab voraus.

Gleich nach dem Auslaufen erwischte uns der erste Squall. Und dann ging es drei Stunden so hoch wie möglich am Wind gegen an. Nur mit Genua im 2. Reff bei Wind über 25 kn, richtigen Wellen, öfter über das Sprayhood und immer mal wieder einen Squall war das kein Zuckerschlecken. War ich auf dem ganzen Atlantik nicht ein Mal seekrank, hier kam ich auf Kosten.

Im Mittelmeer war uns unsere SeaCow (Der Name stammt aus einer herrlichen Geschichte von John Steinbeck) gut genug. Gerne nannten wir sie auch unseren motorisierten Schwimmring. Eigentlich gut für eine Person ohne Gepäck waren wir manchmal mutig und erreichten in Viererbesatzung das Ufer – allerdings so nass, dass man hätte auch schwimmen können. Warum Zodiac das kleine Ding „Zoom“ nannte, bleibt unergründlich.

Nun gibt es ein neues, richtig edles Teil: Wir haben nun ein 2,40 m langes RIB mit 3-Kammer-38cm-Schläuchen und, das ist das beste, einem festen Aluminiumboden. Es hat alle Test hervorragend bestanden. Der einzige Nachteil, man kann es nicht mehr in der Backskiste verstauen.

Und noch eine gute Nachricht: Unser Hydrogenerator geht zum ersten Mal völlig korrekt. Und er liefert wirklich erstaunlich viel Strom. Wir kommen nun immer mit vollen Batterien nach einem Tag segeln in der Ankerbucht an. Das Problem war eine völlig mangelhafte Installation von Anfang an. Zwei von drei Stromphasen liefen einfach ins Leere. Es ist uns schleierhaft wie man sich solchen Pfusch leisten kann.

Und zu guter Letzt: Das Wetter, es ist nicht wie es sein soll sagen die Einheimischen. Jedenfalls haben wir immer sehr viel Wind, oft bis 25 kn und dann immer wieder die Squalls. Die sind besonders in der Nacht sehr nervig. Man muss schnellstens die Luken zu machen, denn es regnet wie aus Kübeln, oft nicht mal eine Minute, aber ausreichend um alles nass zu machen. Das heißt, wir stehen jede Nacht 5-7 Mal auf machen alles dicht und kurze Zeit später wieder alles auf…

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